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BESSERE CHANCEN FÜR TRAUMA- UND SARKOPENIE-PATIENTEN DURCH ERNÄHRUNGSSUPPLEMENTIERUNG
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Erlangen, Mai 2018 - Der Ausgleich von Ernährungsdefiziten ist entscheidend für die erfolgreiche Therapie von älteren Trauma- und Sarkopenie-Patienten – das ist die Essenz der Expertenvorträge im gut einstündigen Mittagssymposium „Schlüssel zur erfolgreichen Therapie und Rehabilitation von Muskel- und Knochenerkrankungen im Alter“. Das Symposium fand während des Alterstraumakongresses im März 2018 in Zürich statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von dem auf medizinisch enterale Ernährung spezialisierten Unternehmen Nutricia.
Prof. Dr. Ulrich Christoph Liener, Stuttgart, betonte die Bedeutung der Mangelernährung in der Alterstraumatologie: „Ernährungsdefizite beeinflussen das Outcome.“ So sei die Mangelernährung mit Sarkopenie und Osteoporose,1 einer gestörten Wundheilung und einem postoperativ erhöhten Proteinbedarf assoziiert.2 Bei der Zertifizierung eines Alterstraumazentrums stelle daher die standardisierte Erfassung (SOP) von Ernährungsdefiziten und deren Behandlung ein relevantes Kriterium dar.
Ein Risikokollektiv seien laut Liener ältere Patienten mit Femurfraktur, die einen niedrigen Albuminlevel und BMI haben. Denn: Ein Albuminlevel von <3 g/dl und ein BMI von <20 kg/m² sind bei älteren Traumapatienten mit einer erhöhten Mortalität assoziiert.2, 3 Außerdem relevant: der Vitamin-D-Level.4 Liener empfahl daher ein Screening der über 70-jährigen Klinikpatienten sowie eine Ernährungssupplementierung, die auch ambulant weiterzuführen sei.
Prof. Dr. Jürgen Bauer, Heidelberg, hob hervor, dass es sich bei der Sarkopenie, also dem übermäßigen Verlust an Muskelmasse, -kraft und -funktion, um eine Krankheit mit eigenem ICD-10 Code handelt.5 Prof. Bauer: „Sarkopenie ist ein unabhängiger prognostischer Risikofaktor für Mortalität.“ So sei die Sarkopenie mit einer 3,6-fach erhöhten Mortalität und einem 3-fach erhöhten Behinderungsrisiko assoziiert.6
Für die Entstehung der Sarkopenie seien vor allem Immobilität und Mangelernährung entscheidend.7 Zentrale Behandlungsoptionen seien daher Kraft- und Ausdauertraining8 und eine gezielte Ernährungsintervention.9 Nach Deckung des kalorischen Defizits sollte vor allem auf die Proteinzufuhr geachtet werden: Ältere benötigten zur Muskelsynthese mehr Protein – aufgrund dieser anabolen Resistenz sei der Bedarf etwa um 25 % höher als bei Jüngeren.10
Laut Bauer zeigten in der PROVIDE-Studie die Patienten, die eine mit Vitamin D und Leucin angereicherte Molke-Supplementierung erhalten hatten, einen signifikanten Anstieg der Muskelmasse und Muskelkraft (Chair-Rise-Test).11 Bei ausgeglichenem Vitamin-D-Level waren diese muskelanabolen Effekte noch ausgeprägter.12 Zusammenfassend betonte Bauer, dass Training und proteinreiche Ernährungsintervention mit Leucin die Standards der Sarkopenie-Therapie seien.
Die Nutricia GmbH mit Sitz in Erlangen ist Spezialist für medizinisch enterale Ernährung. Das Unternehmen bietet Konzepte zur Patientenversorgung im stationären und ambulanten Bereich. Zum Sortiment gehören Trink- und Sondennahrung für Kinder und Erwachsene, Applikationssysteme, Ernährungssonden und Ernährungspumpen sowie spezielle Produkte zur Ernährungstherapie bei seltenen, erblichen Stoffwechselstörungen. International ist Nutricia ein Teil der Medical Nutrition Sparte von Danone.
Weitere Pressemeldungen der Nutricia GmbH finden Sie auch im Internet unter www.nutricia.de/presse/
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